PIM is not a System – PIM is a Process

⏩ PIM ist kein System sondern ein Prozess ⏪
 
Wer bei Produkt-Informationsmanagement zuerst an ein System denkt, sollte hier nicht weiterlesen.
Ein PIM-System ist eine zentrale Plattform für Produktdaten, aber nur ein Teil das PIM.
Kern sind Prozesse zur kontinuierlichen Steuerung von Produktinformationen mit klaren Abläufen, definierte Verantwortlichkeiten und einem nahtlosen Zusammenspiel verschiedener Systeme. Ein Blick auf einzelne Bausteine des PIMs zeigt dies.
 
➡️ Datenerfassung: Produktstammdaten, technische Merkmale, Preise oder Klassifikationen werden gesammelt. Beteiligte Systeme können ERP, PLM, Lieferantenportale und manchmal halt auch Excel sein.
 
➡️ Datenanreicherung: Texte, Bilder, Videos, Übersetzungen und Marketinginformationen werden ergänzt. Hier spielen das DAM-System, Translation-Memory-Systeme, KI-Tools oder Content-Plattformen eine Rolle.
 
➡️ Freigabeprozess: Inhalte werden intern abgestimmt und freigegeben. Beteiligt sein können Workflow-Tools, Collaboration-Plattformen oder Projektmanagement-Systeme.
 
➡️ Datenverteilung: Produktinformationen werden an Shops, Marktplätze, Print-Kataloge, Apps oder Vertriebssysteme ausgespielt. Relevante Systeme sind E-Commerce-Plattformen, CMS, CRM, Marktplatz-Integrationen und Print-Publishing-Systeme.
 
Kontinuierliche Optimierung: Daten werden anhand von Feedback, Performance und neuen Anforderungen verbessert. Analytics-, CRM- und Support-Systeme liefern dafür wichtige Impulse.
 
… und wenn der PIM-Prozess stimmt, kann auch kein PIM eine Lösung sein – aber eher selten.
 
In Summe derjenige mit seinem PIM erfolgreich, der vom Prozess her denkt und diesen nahtlos in seine IT integriert.
Ein guter PIM-Prozess verhindert nicht nur doppelte Datenpflege, sondern holt den Benutzer in dem System ab, das er täglich in seiner Arbeit nutzt.
 
Für eine erste Bewertung deiner PIM-Prozesse stehen meine Kollegen von NETFORMIC und ich gern zur Verfügung – inklusive Erstberatung auf Basis unseres PIM-Maturity-Models.