Wer hat Angst vor dem DPP

‼️ Wahrscheinlich weiß es schon jeder – der Digitale Produktpass (DPP) kommt. ‼️
Wer seine Daten im Griff hat für den entsteht aus der Pflicht ein neuer und starken Draht zum Kunden.

Der Digitale Produktpass, kurz DPP, gilt als nächste große EU-Anforderung. Er bündelt Informationen zu
➡️ Herkunft
➡️ Materialien
➡️ Umweltwirkung
➡️ Reparatur
➡️ Recycling eines Produkts.
Über QR-Code oder NFC werden diese Daten für Kunden, Unternehmen und Behörden zugänglich.

Die Vorgaben werden schrittweise für verschiedene Produktgruppen konkretisiert.
⚠️ Batterie für Mobilität sind schon dran; ⚠️
weitere Bereiche wie folgen schrittweise:
➡️ Textilien (2027)
➡️ Elektronik (2027)
➡️ Möbel (2028)
➡️ Bauprodukte (2029)
➡️ Verpackungen (2029)
⚠️ Verantwortlich sind vor allem Hersteller! ⚠️
Sie müssen die erforderlichen Daten bereitstellen, pflegen und aktuell halten. Händler wiederum müssen den Produktpass am Produkt, im Shop oder am Point of Sale zugänglich machen.

🚫 Doch der DPP ist mehr als Compliance.🚫
Er schafft einen direkten Kontaktpunkt zwischen Marke ⬅️ und ➡️ Kunde der weit über den Kauf hinausgeht. Pflegehinweise, Ersatzteile, Reparaturangebote, Garantieservices oder Rücknahmeprogramme lassen sich gezielt mit dem Produkt verbinden. Auch Qualität, Herkunft und Nachhaltigkeit werden sichtbar. So kann aus einem einmaligen Verkauf eine langfristige Kundenbeziehung entstehen und gleichzeitig öffnet der DPP den Weg zu neuen Geschäftsmodellen rund um Wartung, Refurbishment und Second Hand.

⚠️ Die Voraussetzung: verlässliche Produktdaten.⚠️
Sind Informationen über Excel-Listen, Systeme und Lieferanten verteilt, wird der DPP zur Belastung. Sind sie strukturiert, vollständig und aktuell, wird er zur Chance.

Der beste Einstieg ist deshalb eine Dateninventur: Was ist vorhanden, was fehlt und wer trägt die Verantwortung? Ein Pilot mit einer überschaubaren Produktgruppe schafft schnell Klarheit.

💡Wer seine Daten im Griff hat, muss den DPP nicht fürchten. Er gewinnt einen neuen Kanal für Service, Vertrauen und Kundenbindung.💡

#PIM-Tagblatt #DPP #DigitalerProduktpass #Produktdaten

Gemeinsam mit Juri Daniel Schütt vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) und Benedict Baus vom AGA Unternehmensverband hatten wir dazu ein Webinar. Wer mehr dazu erfahren möchte kann sich gern die Aufzeichnung von NETFORMIC ansehen (Link im ersten Kommentar)
oder bei mir nach Folien und Zusammenfassung fragen.